A M I G A

Im Frühjahr 1992 erwarb ich mein zweites Schiff,  eine Maxi-95, das ist ein schwedischer Werftbau und in den Gewässern der Balearen höchst selten anzutreffen. Ausschlaggebend für die Wahl waren das Längenmaß meiner Söhne, Mittelcockpit, Achterkoje und das insgesamt hervorragende Platzangebot. Das Schiff hieß Amiga und bei diesem Namen blieb es. 

                    

Die Segeleigenschaften stellten sich als hervorragend heraus, selbst bei leichteren Brisen. Ein Liegeplatz im Sporthafen von Puerto Alcudia rundete die Sache ab. Aber, wie mein Freund der Banker meinte: "Echte Schnäppchen gibt es nicht"!, so war auch dieses keines. Ich lernte die Bedeutung des Satzes kennen: "Segeln ist, wie unter der Dusche stehen und Hundert-Mark-Scheine zerreißen."

                                             entnommen: mallorcaonline.de 

Ein paar schöne Sommerurlaube mit meinen Jungs folgten. Tagestörns waren das, was wir uns zumuteten. Disco- und Strandleben wollten schließlich auch ihren Platz haben.

Bald waren es genug der zerrissenen Scheine und ich suchte mir eine 50%-Partnerschaft. Nach 2 Jahren, die sich anfangs recht gut anließen, musste ich diesen Anteil 1996 unter Wert verkaufen. Heute weiß ich, dass ein mehrmonatiger Klinikaufenthalt ausgenutzt wurde, mich auf´s Kreuz zu legen.

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